Wie wäre Corona in den 80ern gewesen ...

Manchmal überlege ich, wie ich wohl selbst Corona empfunden hätte, wenn das alles in meiner Kindheit passiert wäre. Ich denke, dann – als Kleinste von drei Kindern, hätte ich es ziemlich genossen, dass auch meine Schwestern so lange am Stück zu Hause wären und keiner so recht ausbüxen konnte. Unvorstellbar übrigens, dass mein Vater damals Homeoffice gemacht hätte! Es war absolute Gewohnheit, dass er morgens um kurz nach acht aus dem Haus ging und abends gegen 18 Uhr, zur Sesamstraße, wieder zu Hause war. Die 80er/ 90er eben … Als Grundschulkind hätte ich wahrscheinlich in Dauerschleife gebastelt und gemalt und mit Lego oder Playmobil Städte, Zoos und Freizeitparks gebaut. Da ich selbst eine ziemliche Tüdeltante war, hätte ich es wohl lange Zeit zu Hause ausgehalten. Draußen Rodeln, Schlittenfahren oder im Frühjahr dann mit Spielen mit dem Meerschweinchen im Garten (wenn es Lust dazu hatte:-), und garantiert viel Schaukeln.

Das klingt durchaus idyllisch, aber wie hätte das Ganze praktisch ausgesehen, ohne Computer? Ohne Internet? Wären die Unterlagen per Fax geschickt worden (was in meiner Erinnerung auch gar nicht so ganz billig war, 50 Pfennig pro Seite!?) oder hätten wir uns jeden Morgen frisch duftende bläulich glänzende Matrizen am Schultor abgeholt? Wir wissen es nicht, aber wie es heute ist, wissen wir sehr wohl – das Mädchen aus meinem neuen Kinderbuch „Rosa und die miese Krise“ erzählt es euch, allerdings ist es wegen leichter Verzögerungen beim Druck doch erst Anfang März im Handel!

„Rosa und die miese Krise“, Kinderbuch ab 6, ISBN 9-783-75342-812-3, 15,99,- und das E-Book für 1,99,-

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